Therapeutisches Madeira-Archipel

Therapeutisches Madeira-Archipel

Wegweisender Gesundheitstourismus

Madeira war bereits im späten 18. Jahrhundert Pionier des modernen Gesundheitstourismus. Madeiras Ruhm kam von seinem milden Klima , das es zu einem perfekten Gesundheitsziel und Versteck für die Glücklichen im Winter machte. Darüber hinaus machten das perfekte Klima und die hervorragende Luftqualität die Insel Madeira zu einem berühmten Kur- und Erholungsort. Viele Erkrankungen, von Anämie, Lungenentzündung und Gicht bis hin zu Tuberkulose, wurden auf Madeira behandelt.

Infolgedessen blieben viele königliche und edle Gäste aus gesundheitlichen Gründen auf Madeira, wie Königin Adelaide 1847/48, Prinz Maximilian der Herzog von Leuchtenberg 1849, Kaiserin Amelia von Brasilien 1852 und Elisabeth Kaiserin von Österreich (alias Sissi) 1860.

Madeiras therapeutische Eigenschaften verbreiteten sich schnell in ganz Europa und die Ärzte empfahlen einen längeren Aufenthalt auf der Insel zur Genesung. Heutzutage bieten viele Spas eine breite Palette von Dienstleistungen an. Im Gegensatz dazu kommen Royals aus gesundheitlichen Gründen kaum noch nach Madeira. Viele Gäste schätzen und suchen jedoch die vielen Heil- und Wellnessanwendungen, die auf der Insel angeboten werden.

Spa Dienstleistungen Madeira Portugal

Waldbad – Shinrin-Yoku auf Madeira

Madeiras Natur trägt auch zum Wohlbefinden bei. Madeiras Laurissilva- Wald ist in Japan (Shinrin-Yoku), wo es sich um eine anerkannte Therapie handelt, bereits sehr beliebt. Daher ist der Schlüssel zum Nutzen des Waldbadens, dass Sie Ihren Waldspaziergang vollständig und mit Ihren fünf Sinnen leben. Nehmen Sie die Natur auf. Nehmen Sie die Natur in sich auf. Atmen Sie durch. Rieche es. Fühle es. Höre es. Hör es dir an. Berühre es. Beobachte es. Umarme es. Lehnen Sie sich an einen Baum und lassen Sie seine ruhige Kraft Frieden in sich bringen.

Waldbad auf Madeira

Wenn Sie also zum ersten Mal im Wald baden, finden Sie hier einen Leitfaden , mit dem Sie diese gesunde Aktivität optimal nutzen können.

Sandbad – Psammo-Therapie auf Porto Santo

Porto Santo bietet auch therapeutische Spezialitäten an, nämlich die Psammo-Therapie. Die Psammo-Therapie ist eine Praxis des Sandbadens zu therapeutischen Zwecken. Verschiedene Universitäten (*) recherchierten und fanden heraus, dass der biogene Carbonatsand aus Porto Santo die Bedingungen des Muskel-Skeletts lindert. Dies sind vor allem rheumatoide Arthritis, Gicht, Osteoporose und Fibromyalgie-Syndrom. Laut Wissenschaftlern liegt dies an den physikalischen (Korngröße und -form) und chemischen Eigenschaften des Sandes. Der Sand von Porto Santo haftet besonders gut am Körper. Darüber hinaus fördert der heiße Sand das Schwitzen des Körpers, was für die wohltuende Wechselwirkung zwischen Körper und Sand unerlässlich ist. Der saure Körperschweiß löst die im reichen Sand enthaltenen Leckereien teilweise auf. Die Flüssigkeit auf der Hautoberfläche ist auf natürliche Weise mit allen im Sand enthaltenen Elementen angereichert. Somit nimmt der Körper die biowesentlichen Elemente und die natürlichen entzündungshemmenden Eigenschaften auf, die der Sand leicht freisetzt. Schließlich sind zehn Behandlungen von 30 Minuten notwendig, um Verbesserungen zu bemerken.

Psaomo-Therapie - Porto Santo Madeira

Porto Santos Bentonit-haltiger Ton hat darüber hinaus viele therapeutische Anwendungen, unter anderem zur wirksamen Bekämpfung von Cellulite (**)

Infolgedessen ist Porto Santo einen Heilungsbesuch wert. Außerdem können Sie hier mehr über diese kleine Insel lesen.

Forschung

Forest Bathing: (1) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27493670 (2) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17903349 (3) https://www.mdpi.com/1660-4601/14/8/851/htm (4) https://www.natureandforesttherapy.org/about/science

Psammotherapy: (1) http://file.scirp.org/Html/1-1110036_26928.htm   (2)  http://www.ismh-direct.net/upload/ismh/document/Balneology_2012_6.pdf?web_id  pages 83 and 238 (3) http://ppegeo.igc.usp.br/index.php/geobras/article/viewFile/10126/9440

(*) Universidade de Aveiro, Portugal and University of Oslo, Norway

(**) University of Porto, Laboratory of Pharmaceutical Technology, Portugal